How-To: Manuelles WordPress Update

Eine Anleitung um erfolgreich ein manuelles WordPress Update einzuspielen. So gelingt das Update mit wenigen Schritten und in kurzer Zeit.

Gelegentlich muss man WordPress manuell updaten – Die Ursache kann vielfältig sein. Bei einem meiner letzten Male lag das Problem an einem Serverumzug. Der Umzug hat problemlos geklappt, die Seite war erreichbar und ansonsten sah ebenfalls alles bestens aus. Die Ernüchterung kam dann nach dem Login ins Backend. Dort war zwar das komplette Menü zu sehen, doch bei Klick auf einen Menüpunkt blieb die Seite weiß. Eine mögliche Lösung: Ein manuelles WordPress Update.

Wie du WordPress manuell updatest, zeige ich dir in dieser Step-by-step Anleitung. Mit dieser Anleitung sollte es einfach möglich sein, WordPress in kurzer Zeit wieder ins Hier und Jetzt zu holen 🙂

 

So machst du ein manuelles WordPress Update

 

Schritt 1: Lege ein Backup deiner WordPress Installation an

Ein Backup deiner WordPress Seite solltest du ohnehin regelmäßig erstellen. Ich nutze für Backups das kostenlose (die kostenlose Version reicht meist aus) Plugin UpdraftPlus.

 

Schritt 2: Deaktiviere alle genutzten Plugins

Logge dich über /admin oder /wp-login.php in dein Backend ein. Dort gelangst du über den Bereich PLUGINS > INSTALLIERTE PLUGINS auf die von dir genutzten Plugins. Setze bei allen Plugins den Haken und wähle als Aktion DEAKTIVIEREN. Klicke danach auf Übernehmen. Jetzt sollten alle Plugins deaktiviert sein.

 

Schritt 3: Lade die aktuelle WordPress Version herunter

Auf der deutschen WordPress-Seite unter https://de.wordpress.org/download/ kannst du dir die jeweils aktuelle WordPress Version als ZIP-Datei herunterladen. Entpacke im Anschluss die Datei in einen Ordner. Ich lege diese kurz genutzten Dateien auf den Desktop und lösche diese danach wieder.

 

Schritt 4: Dateien auf dem Server löschen

Über ein FTP-Programm (ich nutze FileZilla) verbindest du dich mit deinem Server. Öffne die WordPress Installation und lösche alle Ordner und Dateien, AUßER wp-config.php (hier sind alle Daten zur Kommunikation mit der Datenbank gespeichert) und der .htaccess-Datei (hier sind Informationen wie beispielsweise Weiterleitungen deiner Domain gespeichert).

 

Schritt 5: Aktuelle Dateien auf den Server laden

Lade nun aus dem gerade erstellten WordPress Ordner (auf dem Desktop?) alle Dateien bis auf die oben genannten (wp-config.php und .htaccess) auf deinem Server. Dieser Vorgang kann je nach Verbindungsgeschwindigkeit ein paar Minuten dauern.

 

Schritt 6: Manuelles Update finalisieren

WordPress benötigt nach dem Upload der neuen Dateien meist eine Datenbankaktualisierung. Ob diese Aktualisierung notwendig ist, erfährst du, indem du folgende URL https://www.MEINEDOMAIN.de/wp-admin/upgrade.php in deinem Browser öffnest. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein, klickst du auf den Weiter-Button und folgst den vorgegebenen Schritten. Im Anschluss kannst du dich im Backend einloggen und alle Plugins wieder aktivieren.

Fertig! Nun sollte alles wieder wie gewohnt laufen.

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