Nie wieder Datenverlust: So erstellst du ein Backup deiner WordPress Seite mit UpdraftPlus

Es werden jährlich zahlreiche Websites gehackt. Ein Alptraum für jeden Website-Besitzer, wenn die Website einfach nicht mehr erreichbar ist. Besonders bei Online-Shops kann so das Vertrauen der Kunden schnell verloren gehen. Aber nicht nur aufgrund von Hackerangriffen solltest du dich von Anfang an darum kümmern, deine Website regelmäßig zu sichern. Denn auch bei Updates deines Themes, WordPress selbst oder von Plugins können Fehler entstehen, die Datenverlust oder ein Nicht-Erreichen der Website zur Folge haben. Auch wenn du etwas manuell programmierst, kann das Fehler nach sich ziehen.

Wenn du vor jeder solchen Aktion ein Backup erstellt, musst du nicht mehr schwitzen und hoffen, dass alles einwandfrei funktioniert. Du musst nicht mehr in Panik geraten, wenn ein Fehler auftritt. Denn du kannst deine Seite jederzeit wiederherstellen.

Um Sicherungen deiner Website durchzuführen, empfehle ich dir das Plugin UpdraftPlus. Dieses Plugin gibt es sowohl in einer kostenlosen, etwas eingeschränkteren Version und in einer Premium Version. Die genauen Unterschiede zeige ich am Ende des Beitrags auf. UpdraftPlus ist eins der beliebtesten und vertrauenswürdigsten BackUp-Plugins auf dem Markt. Mehr als eine Millionen Website-Inhaber nutzen es.

Weil auch ich davon überzeugt bin, erkläre ich dir heute Schritt für Schritt, welche Einstellungen angepasst werden müssen und wie du eine Sicherung deiner Website erstellst.

UpdraftPlus #1

Welche Funktionen hat UpdraftPlus?

Mit UpdraftPlus kannst du ein Backup deiner Datenbank, Plugins, Themes und deiner Content-Uploads erstellen und die Daten u.a. auf deinem FTP-Server, auf Dropbox, Amazon S3, Rackspace, Google Drive und gegen Aufpreis z.B. auch in Microsoft OneDrive oder Backblaze speichern.

Du kannst manuelle, aber auch automatisierte Backups erstellen. Automatische Backups sind alle 4, 8 oder 12 Stunden, täglich, wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich möglich. Wie oft du ein Backup erstellst, hängt davon ab, wie oft du deine Seiten aktualisierst. Wenn du täglich Blogbeiträge schreibst, musst du natürlich öfter ein Backup durchführen, als jemand, der eine starre Website hat, an der kaum etwas verändert wird. In der Regel empfehle ich ein automatisches wöchentliches Backup und manuelle Backups vor allen Updates und technischen Änderungen.

Mit der Premium-Version des Plugins* hast du die Möglichkeit, einzustellen, dass vor jedem Update automatisch eine Sicherung deiner Daten erstellt wird.

Des Weiteren kannst du Datenbank und deine Daten an sich (Themes, Plugins) getrennt voneinander sichern lassen. Du kannst die Sendung eines Berichts per E-Mail aktivieren und kannst auswählen, wie viele Sicherungen in deinem Speichermedium aufbewahrt werden sollen.

Einstellungen für UpdraftPlus

Bevor du dein erstes Backup erstellst, musst du nach der Installation gewisse Einstellungen anpassen. Gehe dazu im WordPress Menü auf Einstellungen – UpdraftPlus Sicherungen und in den Reiter „Einstellungen“.

Sicherungsplan

Lege zunächst fest, ob und wie häufig du automatische Sicherungen der Daten und Datenbank erstellen lassen möchtest. Außerdem kannst du bestimmen, wie viele der Sicherungen in deinem Speichermedium aufbewahrt werden sollen. In der kostenlosen Version hast du verschiedene Zeitabschnitte für automatische Sicherungen zu Auswahl. In der Premium-Version kannst du hingegen genaue Zeitpunkte festlegen, so dass Sicherungen z.B. nachts ausgeführt werden, um den Server nicht zusätzlich zu belasten.

UpdraftPlus #2

Auswahl des Speichermediums

Im nächsten Schritt entscheidest du dich auf welchem Medium deine Sicherung gespeichert werden soll. Zur Auswahl stehen bestimmte Cloud-Anbieter wie Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive, aber auch dein FTP-Server. Theoretisch kannst du dir das Backup auch per E-Mail zusenden lassen, allerdings ist die Datei in den meisten Fällen recht groß, so dass ich dir diese Option nicht empfehle.

Für die Nutzung einiger Remote-Anbieter musst du in der kostenlosen Version einen Aufpreis zahlen, um die Verbindung der Systeme herstellen zu können. Dies betrifft u.a. Backblaze und Microsoft OneDrive.

Daten des Backups

Wie bereits erwähnt, können mit UpdraftPlus neben der Datenbank auch Plugins, Themes und Uploads gesichert werden. Im folgenden Abschnitt entscheidest du welche Daten gesichert werden sollen.

Außerdem hast du die Möglichkeit bestimmte Verzeichnisse nicht zu sichern, falls diese für dich keine Rolle spielen. Dies kann z.B. Verzeichnisse betreffen, in denen sich bereits existierende Backups aus der Vergangenheit befinden.

UpdraftPlus #3

Weitere Einstellungen

Als Nutzer der Premium-Version von UpdraftPlus kannst du deine Datenbank-Sicherungen zusätzlich verschlüsseln. Außerdem kannst du den Haken „E-Mail“ aktivieren, um Berichte zu deinen Backups zu erhalten.

UpdraftPlus #4

Nun musst du nur noch auf den Button „Änderungen speichern“ klicken und deine automatischen Backups sind aktiviert.

Erstellung manueller Backups

Im Reiter „Backup/Restore“ kannst du ganz einfach vor jedem Update oder vor Änderungen im Code ein manuelles Backup erstellen lassen. Klicke dazu auf den Button „jetzt sichern“ auf der rechten Seite.

UpdraftPlus #5

Es öffnet sich ein Pop-Up, dass du mit den bereits aktivierten Haken grundsätzlich so lassen kannst. Es sei denn, du möchtest nur bestimmte Daten sichern lassen. Zusätzlich kannst du entscheiden, ob dein Backup nur manuell gelöscht werden kann oder ob wie unter Einstellungen angegeben nur x Backups gespeichert werden und ältere entfernt werden.

UpdraftPlus #6

Nun musst du je nachdem, wie groß deine Website ist, etwas warten. Die Daten werden auf deinem ausgewählten Speichermedium gesichert. Du erhältst einen Hinweis, sobald das Backup erfolgreich durchgeführt wurde.

Darüber hinaus kannst du die Sicherungsdaten nun auch einzeln (Datenbank, Plugins, Themes, Uploads oder andere) herunterladen. Außerdem hast du die Möglichkeit die Sicherung wiederherzustellen, bei Bedarf zu löschen oder das Protokoll des Prozesses (Log) anzuschauen. Zum Abschluss solltest du auf jeden Fall in das Protokoll schauen, um zu sehen, ob tatsächlich alles fehlerfrei funktioniert hat.

Unterschied kostenfreie- und Premium-Version

Im UpdraftPlus Reiter „Premium/Erweiterungen“ erhältst du einen kompletten Überblick inklusive Erläuterungen über die Funktionen der kostenlosen und der Premium-Version*.

Im Beitrag habe ich bereits einige wichtige Features erwähnt. Du kannst z.B. die Zeitpunkte der automatischen Backups genau festlegen und deine Datenbank-Sicherung verschlüsseln. Du kannst ein automatisches Backup vor allen Aktualisierungen aktivieren und die Sicherungen auf mehr als einem Medium speichern lassen. In meinen Augen eine lohnenswerte Investition.

 

FeatureKostenlose VersionPremium-Version
Backup auf Remote-Speicherorte
Durchführung von Migrationen und Klonen deiner Website
Ausschließliches Backup der getätigten Änderungen
Schneller Kundensupport
Automatisches Backup vor Aktualisierungen
Backup WordPress-fremder Dateien und Datenbanken
Backups von WordPress-Multisites
Festlegung exakter Backup-Zeiten
Verschlüsselung von Datenbanken
Zusätzliche Remote-Speicherorte
Fortschrittliche Berichterstellung
Keine Werbung
Import von Backups anderer Plugins
Zusätzliches Passwort für UpdraftPlus-Zugang
UpdraftVault-Speicher

Stand 13. Mai 2019

Hier kommst Du direkt zur UpdraftPlus Website*.

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