Von SSL-Verschlüsselung - http auf https in wenigen Schritten

SSL-Verschlüsselung: Von http auf https in wenigen Schritten

Die letzte Zeit liest man vermehrt über SSL-Verschlüsselung. Sichere Webseiten sind das „Must-have“ in 2018 🙂 Warum ist das so?

SSL-Verschlüsselung: Von http auf https in wenigen Schritten

Die letzte Zeit liest man vermehrt über SSL-Verschlüsselung. Sichere Webseiten sind das „Must-have“ in 2018 🙂 Warum ist das so?

Google sind unsichere Webseiten seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Formularseiten ohne SSL-Verschlüsselung werden in den unterschiedlichen Browsern bereits heute als unsicher markiert. Doch zukünftig geht Google noch einen Schritt weiter. Ab Mitte 2018 sollen alle Seiten, die die Datenübertragung nicht über HTTPS verschlüsseln, in Googles Browser Chrome als unsicher gekennzeichnet werden.

Doch was bedeutet das für Sie und Ihre Webseite(n)? Was müssen Sie bei der Umstellung von HTTP auf HTTPS beachten? Wie funktioniert eine Umstellung auf HTTPS? Wie viel kostet einen Umstellung auf die sichere Verbindung?

Warum eine Umstellung auf HTTPS?

Eine Verbindung über HTTPS garantiert Ihren Webseitenbesuchern, dass ihre Daten nicht von Dritten mitgelesen bzw. abgefangen werden können.

Folgende Punkte sprechen für einen baldigen Umstieg auf HTTPS:

  • Ab Juli 2018 werden im Google Browser Chrome Websites ohne SSL Zertifikat als unsicher markiert und vor der Website gewarnt.
  • Websites ohne SSL Zertifikat werden in den Google Suchergebnissen bald als unsicher markiert.
  • Online-Shops sind in der Regel erst mit einem SSL Zertifikat rechtskonform.
  • Daten werden in Formularen sicher übertragen.
  • SSL-Verschlüsselung ist mittlerweile ein großes Ranking Signal für Websites (Platzierung der eigenen Website in den Google Suchergebnissen) und wird für Google immer wichtiger.

So schalten Sie von HTTP auf HTTPS um

Im Internet gibt es  zahlreiche Seiten und Beiträge mit DIY Anleitungen für die Umstellung auf HTTPS. Oft ist aber eine Umstellung auf eine sichere Verbindung nicht ganz so trivial, wie es manchmal klingt. Mit diesen einfachen Schritten schalten Sie Ihre Seite gekonnt um und machen garantiert nichts verkehrt:

1. Backup erstellen

Erstellen Sie – wie vor jedem großeren Eingriff – ein Backup Ihrer Website. So können Sie im Falle eines Fehlers Ihre Website kurzfristig wieder herstellen.

2. Passen Sie WordPress an

Im Bereich EINSTELLUNGEN > ALLGEMEIN können Sie den entsprechenden Domainnamen vergeben. Hier steht Ihre Domain derzeit noch mit http://. Ändern Sie Ihre URL auf HTTPS und klicken Sie auf speichern. Nach dem Speichern müssen Sie sich im WordPress neu einloggen. Das funktioniert allerdings erst nach dem nächsten Schritt.

SSL-Verschlüsselung in WP ändern

3. Bestellen Sie ein SSL-Zertifikat bei Ihrem Provider

Die meisten Provider bieten ein SSL-Zertifikat an. Dabei gibt es kostenlose und kostenpflichtige Zertifikate. Aus meiner Sicht reicht für die meisten KMU-Websites bereits das kostenlose Zertifikat. Dies muss zwar regelmäßig erneuert werden, aber auch das läuft bei den meisten Providern automatisch. Ordnen Sie das Zertifikat der entsprechenden Domain zu. Ob Sie das Zertifikat für eine Domain mit oder ohne www. erstellen, bleibt Ihnen überlassen. Meist gilt das Zertifikat ohnehin für beide Bereiche. Aktivieren Sie auch die automatische Weiterleitung von HTTP auf HTTPS. So gehen Ihnen keine Zugriffe verloren und Sie müssen es später nicht von Hand in der .htaccess Datei auf dem Server umsetzen.

4. Interne Links ändern

Ändern Sie in WordPress alle internen Links entsprechend auf HTTPS. Dies erledigen Sie am besten mit dem Plugin „Suchen & Ersetzen“. Suchen Sie im ersten Eingabefeld nach Ihrer alten Domain und setzen Sie im zweiten Feld Ihre neue Domain mit HTTPS ein. Kontrollieren Sie bevor Sie loslegen Ihre Eingaben und klicken Sie dann auf ÄNDERN. Jetzt sollten in der Datenbank wieder alle URLs korrekt sein.

5. Kontrollieren Sie Ihre Einstellungen

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sieht Ihre URL in der Browserzeile so aus:

URL mit sicherer Verbindung

Wenn nicht, dann versteckt sich noch irgendwo auf dieser Seite ein unsicherer http-Aufruf. Der Grund dafür kann eine verlinkte Datei (auch JavaScript-Dateien oder Facebookeinbindungen) sein, ein Aufruf einer anderen Website mit http oder auch ein Plugin.

6. Google Webmaster Tools und Analytics Einstellungen

Ändern Sie Ihre URL entsprechend auch in den Google Webmaster Tools und in Google Analytics.

7. Verhindern Sie Ranking Verlust bei SSL Umstellung

Wenn die URL der Website nach der Umstellung nicht mehr http://www.xyz.de sondern https://www.xyz.de lautet, dann stimmen die Links nicht mehr, die auf die eigene Website zeigen. Leiten Sie – falls in Punkt 3 nicht geschehen – alle Eingangslinks per .htaccess- Datei auf https:// um.

8. SSL-Plugins bei WordPress

Sicherlich gibt es auch für die Umstellung von HTTP auf HTTPS WordPress Plugins. Die meisten dieser Plugins ändern Ihre URL im laufenden Prozess (dynamisch bei Aufruf der Seite). Dies kostet in der Regel Geschwindigkeit bei Seitenaufbau. Auch der schnelle Aufbau einer Website ist ein Rankingfaktor für Google.

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