WordPress Website erstellen: Beginner Guide (Teil 2)

Erstelle Deine WordPress Website in kurzer Zeit. Ich zeige Dir in meiner Schritt für Schritt Anleitung wie Du einfach eine eigene Seite erstellst (Teil 2).

Nachdem du dir in Teil 1 dieser Serie deine Domain gesichert und erfolgreich WordPress installiert hast, stellen wir heute das Grundgerüst deiner Website fertig. Du entscheidest dich für ein Layout, installierst alle wichtigen Erweiterungen, die so genannten Plugins, und erstellst das Menü deiner Website.

Dein Layout

Ein Layout in WordPress wird als Theme bezeichnet. Du findest viele kostenlose Themes direkt im WordPress Backend, wenn du im Menü unter Design – Themes auswählst und oben neben der Überschrift auf Hinzufügen klickst.

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Diese Themes lassen sich allerdings oftmals nur bedingt anpassen. Zum Beispiel hast du nur oft nur begrenzte Farben, die du nutzen kannst. Aus diesem Grund empfehle ich dir für dein Layout etwas Geld in die Hand zu nehmen, um ein benutzerfreundliches, anpassbares und für Mobilgeräte optimiertes Layout zu haben.

Sowohl für meine Kunden als auch für meine eigene Website nutze ich persönlich das Theme „Page Builder Framework“. Dieses Layout ist speziell für so genannte Page Builders entwickelt wurden. Mit einem Page Builder wie Elementor oder Divi kannst du deine Websites ohne wirkliche Programmierkenntnisse mit tollen Designs, Buttons und Spezialeffekten ganz einfach mit dem Drag & Drop-Verfahren erstellen.

Das Theme ist außerdem sehr flexibel, ist optimiert für Suchmaschinen und mobile Endgeräte und hat eine WooCommerce Integration, falls du einen Onlineshop eröffnen möchtest. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass das Theme DSGVO-konform ist und die Google Fonts lokal hostet und nicht aus dem Web lädt (eine Pflicht seit der DSGVO, die bei vielen Themes im Nachhinein manuell angepasst werden muss).

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Quelle:
https://wp-pagebuilderframework.com/

Alternativen zu diesem Theme sind z.B. der Thrive Architect oder Divi. Eine große Auswahl an individuellen Layouts findest du außerdem bei Themeforest. Wenn du dich für ein Layout entschieden und dieses heruntergeladen hast, lädst du es auf deiner Website hoch. Dies machst du unter Design – Themes – Theme hinzufügen – Theme hochladen. Lade dein gewünschtes Theme im zip-Format hoch und aktiviere es anschließend.

Der Customizer

Im Customizer kannst du sämtliche globale Einstellungen für deine Website festlegen. Je nach dem für welches Theme du dich entschieden hast, können sich die möglichen Einstellungen unterscheiden. Im Page Builder Framework sieht der Customizer wie folgt aus:

Eigene WordPress Seite 06

Um zum Customizer zu gelangen, klickst du im Menü auf Design – Customizer. Im Abschnitt Allgemein kannst du eine Breite für deine Website festlegen, den Hintergrund bestimmen, Farben auswählen, den Stil deiner Buttons anpassen und Social Media Links hinterlegen.

Des Weiteren bestimmst du dein Blog-Design im Abschnitt Blog, kannst deine Schrifteinstellungen (Größen, Farben und Arten) und die Einstellungen des Headers und Footers vornehmen. Wenn du Kenntnisse in CSS hast, kannst du zusätzliche Anpassungen am Design deiner Website tätigen.

Installation wichtiger Plugins

Ein Plugin ist eine zusätzliche Anwendung, mit der du die Funktionalitäten von WordPress erweitern kannst. Einige dieser Erweiterungen werden für alle Webseiten empfohlen, andere sind für spezielle Webseiten, z.B. WooCommerce für Onlineshops oder bestimmte Plugins, die Social-Media-Kanäle mit deiner Website verknüpfen.

Allgemein empfohlene sind:

  • Yoast SEO: für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website
  • Wordfence Security: Anti-Virus, Firewall und Malware Scan für deine Website
  • WP Rocket: Ein Plugin, um die Performance deiner Website zu verbessern
  • Updraft Plus: Erstellung von manuellen oder automatischen Backups deiner Website
  • Antispam Bee: wenn du Kommentare auf deiner Website erlaubst, werden mit diesem Plugin Spam-Kommentare bekämpft
  • Cookie Notice: ein Plugin für die Cookie-Meldung deiner Website, die seit DSGVO Pflicht für jede Website ist

Eigene WordPress Seite 07Die Plugins kannst du direkt im Backend deiner Website unter Plugins – Installieren herunterladen und aktivieren. Anschließend sind ggf. bestimmte Einstellungen vorzunehmen, damit die Anwendungen korrekt ausgeführt werden.

Deine Seitenstruktur

Das Menü deiner Website kann aus Haupt- und Unterseiten bestehen. Lege dir zunächst im Kopf deine Struktur fest und erstelle alle Seiten einzeln unter Seiten – Erstellen. Im ersten Schritt legst du erst einmal nur die Seiten an, wählst den Titel und veröffentlichst die Seite (Klicke rechts auf den Button veröffentlichen in der Sidebar), damit wir das Menü festlegen können. Welche Einstellungen du zusätzlich tätigen kannst und wie du deine Seite mit Inhalten befüllst, zeige ich dir in Teil 3 der Serie.

Hast du alle gewünschten Seiten erstellt, gehst du im Menü auf Design – Menüs. Im oberen Bereich siehst du den klickbaren Text „erstelle ein neues Menü“. Klicke darauf und entscheide dich für einen Namen des Menüs. Dies ist im Grunde genommen nur wichtig, wenn du mehrere Menüs erstellst, damit du diese auseinanderhalten kannst.

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Im linken Bereich der Seite siehst du eine Sidebar mit allen Seiten. Hier kannst du nun die Seiten für dein Menü auswählen und auf „zum Menü hinzufügen“ klicken. Im Drag and Drop-Verfahren änderst du die Reihenfolge deiner Menüs und kannst Seiten als Unterseiten festlegen, indem ein Seitenname etwas eingerückt dargestellt wird. Abgesehen von Seiten kannst du bei Bedarf auf Beiträge, Individuelle Links oder Kategorien in dein Menü aufnehmen.

Somit hast du nun dein Layout ausgewählt, alle notwendigen zusätzlichen Anwendungen installiert und deine Menüstruktur festgelegt und erstellt. Im nächsten Teil erkläre ich dir noch, welche Einstellungen du anpassen solltest, damit deine Website optimal funktioniert. Außerdem erkläre ich dir den Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen und du wirst deine erste Seite mit Inhalt füllen und einen Blogpost veröffentlichen.

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