Bilder für WordPress optimieren

Eine WordPress Seite aufzubauen ist im Grunde recht einfach. Ein paar Einstellungen hier, ein paar Einstellungen da…Einen kleinen, feinen Text geschrieben und der Seite oder dem Beitrag noch schnell ein paar Bilder, aus der eigenen hochauflösenden Kamera oder dem Smartphone, hinzugefügt…fertig!

Doch oft beginnt genau hier die Problematik und es muss Hand angelegt werden. Fotos die aus der Kamera kommen sind meist extrem überdimensioniert und nicht einfach so in WordPress zu verwenden. In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du Deine Kamerabilder optimal für den Einsatz unter WordPress aufbereitest.

Bilder richtig für WordPress optimieren

Wie oben erwähnt, sind Bilder die direkt aus der Kamera kommen, nicht ideal für den Einsatz in WordPress vorbereitet. Zum einen muss bei einer Optimierung auf die Bildpunkte (dpi  = dots per inch, welche auch damit die Breite und Höhe des Bildes in Pixel bestimmen) und zum anderen auf die Datenmenge des Bildes geachtet werden. Bilder, direkt aus der Kamera, haben nicht selten eine Breite von über 4.000 Pixel und eine Datenmenge von über 20MB.

Den Einsatzort auf der Website bestimmen

Überlege vor der Komprimierung des Bildes, an welcher Stelle Deiner Website das Bild erscheinen soll. Soll es als großes Hintergrundbild, als Standardbild auf einer Unterseite oder als kleine Vorschau erscheinen? Mit dieser Überlegung lässt sich Dein Bild in einem Grafikprogramm wie Photoshop oder Paint (Windows 10) sowie online auf compressjpeg.com und iloveimg.com optimieren.

Schritt 1: Die Bildgröße bestimmen

4.000 Bildpunkte sind extrem groß und können so nicht für unsere Seite eingesetzt werden. Ein Hintergrundbild über die gesamte Monitorbreite lege ich überwiegend in Full HD (Auflösung 1920 x 1080 Pixel) an. Wenn ich an ein Standardbild denke, rechne ich meist mit 1024 Pixel x entsprechender Höhe. Kleinere Bilder in entsprechend kleinerer Auflösung.

Schritt 2: Die Bilder komprimieren

Im Internet werden Bilder mit einer Auflösung von 72 Pixel pro Zoll verwendet. Bilder die mehr Bildpunkte haben, sollten entsprechend angepasst werden. In Photoshop kannst Du unter BILD > BILDGRÖßE die Einstellungen vornehmen. Lege auch fest, welches Format Dein Bild hat. Im Internet wählt man in Regel zwischen PNG für Grafiken und Logos (mit oder ohne Transparenz) und JPG für Fotos und Screenshots. Speichere die Bilder mit „FÜR WEB UND GERÄTE SPEICHERN“, lege das Format fest und regle die Qualität des Bildes nach unten. Meine Standardeinstellung liegt bei einer Bildqualität von 60%. Das ist ausreichend und Deine Bilder erreichen eine Datenmenge von meist unter 200KB.

Bilder für Druck anbieten

Wenn Du Bilder für einen Pressebereich (also zum Druck) anbietest, sollten die Bilder allerdings entsprechend groß sein. Hier benötigst Du eine Auflösung mit mindestens 300dpi und eine Qualität von 100%. Diese Art Bilder biete ich auf meinen Seiten nur als Download an.

Meine Grundeinstellungen für Bilder:

Hintergrundbild: 1920 x 1080 Pixel  | 72dpi | 60% Qualität
Standardbild: 1024 x 768 Pixel  | 72dpi | 60% Qualität

Von WordPress via Upload erstellte Bilder in der Standardeinstellung (dpi und Qualität wurde schon im Vorfeld angelegt):

Thumbnail – Vorschaubild: 150 x 150 Pixel  – Bild wird beschnitten
Mittelgroß: 300 x 300 Pixel
Groß: 1024 x 1024 Pixel

Achtung: Bilder dürfen nicht größer als 12MB sein.

Tipp: WordPress legt bei jedem Bildupload mindestens drei Versionen des Bildes an. So kann man beim Einbinden des jeweiligen Bildes auf Deiner Website das passende Bild gewählt werden. Welche Varianten WordPress anlegt und welche Größen verwendet werden, findest Du unter EINSTELLUNGEN > MEDIEN.

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