So lässt sich WordPress manuell updaten

WordPress manuell updaten
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Ein manuelles WordPress Update ist manchmal unumgänglich – Die Ursache kann vielfältig sein. Bei einem meiner letzten Male lag das Problem an einem Serverumzug. Der Umzug hat problemlos geklappt, die Seite war erreichbar und ansonsten sah ebenfalls alles bestens aus. Die Ernüchterung kam dann nach dem Log-in ins Backend. Dort war zwar das komplette Menü zu sehen, doch bei Klick auf einen Menüpunkt blieb die Seite weiß. Eine mögliche Lösung: WordPress manuell updaten.

How to: WordPress manuell updaten

Wie du WordPress manuell updaten kannst, zeige ich dir in dieser Step-by-Step-Anleitung. Mit diesem How-to sollte es einfach möglich sein, WordPress in kurzer Zeit wieder ins Hier und Jetzt zu holen.

Lege ein Backup deiner WordPress Installation an

Ein Backup deiner WordPress Seite solltest du ohnehin regelmäßig erstellen. Ich nutze für Backups das kostenlose (die kostenlose Version reicht meist aus) Plugin All-in-One WP Migration.

Deaktiviere alle genutzten Plugins

Logge dich über /admin oder /wp-login.php in dein Backend ein. Dort gelangst du über den Bereich PLUGINS > INSTALLIERTE PLUGINS auf die von dir genutzten Plugins (was Plugins sind, erfährst du in diesem Artikel) . Setze bei allen Plugins den Haken und wähle als Aktion DEAKTIVIEREN. Klicke danach auf Übernehmen. Jetzt sollten alle Plugins deaktiviert sein.

Lade die aktuelle WordPress Version herunter

Auf der deutschen WordPress-Seite unter https://de.wordpress.org/download/ kannst du dir die jeweils aktuelle WordPress Version als ZIP-Datei herunterladen. Entpacke im Anschluss die Datei in einen Ordner. Ich lege diese kurz genutzten Dateien auf den Desktop und lösche diese danach wieder.

Dateien auf dem Server löschen

Über ein FTP-Programm (ich nutze FileZilla) verbindest du dich mit deinem Server. Öffne die WordPress Installation und lösche alle Ordner und Dateien, außer den folgenden:

  • Ordner wp-content (alle deine Plugins, Themes und deine Mediathek)
  • Datei wp-config.php (hier sind alle Daten zur Kommunikation mit der Datenbank gespeichert)
  • Datei .htaccess-Datei (hier sind Informationen wie Weiterleitungen deiner Domain gespeichert).

Aktuelle Dateien auf den Server laden

Lade nun aus dem gerade erstellten WordPress Ordner (auf dem Desktop?) alle Dateien bis auf die oben genannten (wp-content, wp-config.php und .htaccess) auf deinem Server. Dieser Vorgang kann je nach Verbindungsgeschwindigkeit ein paar Minuten dauern.

Manuelles Update finalisieren

WordPress benötigt nach dem Upload der neuen Dateien meist eine Datenbankaktualisierung. Ob diese Aktualisierung notwendig ist, erfährst du, indem du folgende URL https://www.MEINEDOMAIN.de/wp-admin/upgrade.php in deinem Browser öffnest. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein, klickst du auf den Weiter-Button und folgst den vorgegebenen Schritten. Im Anschluss kannst du dich im Backend einloggen und alle Plugins wieder aktivieren.

Fertig! Jetzt sollte alles wieder wie gewohnt laufen.

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